Steiermark feat. Japan

2012/10/17

Zu einem tollen Anlass gehört ein richtig leckeres Essen. Deshalb habe ich mir gedacht, ich probier' wieder mal etwas neues aus. Eine Japanisch - Steirische Kreation, die ich kürzlich in einem Artikel gelesen habe und mich sofort begeistert hat. Natürlich will ich sie euch nicht vorenthalten, hier das Rezept:


Steierisches Sushi 

Zutaten

Mangold-, Spinat- und/oder Kohlblätter
250g Sushireis
150 ml Kikkoman Würzmittel für Sushi 
Salz
Pfeffer (aus der Mühle)
300g Putenfleisch
Steirische Kürbiskerne oder steirisches Kürbiskernölpesto
1 Avocado
1 roter Paprika
Steirisches Kürbiskernöl
Bambusmatte
Essstäbchen



Zubereitung


Zu Beginn müsst ihr die Mangold-, Spinat- oder Kohlblätter blanchieren, dass heißt ihr gebt sie ca. 4 min. in kochendes Wasser. Anschließend lässt ihr sie trocknen - funktioniert am besten, wenn ihr die Blätter auf eine Küchenrolle legt.  








Für den Reis benötigt ihr einen großen Topf, mischt 750ml Wasser und 500g Reis zusammen und bringt das ganze leicht zum Kochen. Der Sushi Reis ist in 500g Päckchen abgepackt, deshalb spart man sich das nervige abwiegen. Den Reis NICHT salzen. 

Wenn der Reis köchelt, reduziert ihr die Hitze und gebt einen Deckel drauf. Ca. 20 Minuten kochen lassen, bis die ganze Flüssigkeit verkocht ist. (Immer wieder Umrühren nicht vergessen)
Dann den Topf vom Herd nehmen, 150 ml "Kikkoman Würzmittel für Sushi" in den noch heißen Reis mischen und abgedeckt ca. 10 Minuten ruhen lassen. 




Während die Blätter trocknen und der Reis kocht/rastet könnt ihr schon mal den Paprika und die Avocado in kleine Streifen schneiden. 












Als Stärkung für zwischendurch nehme man Frizzante, verfeinert mit Tiefkühlbeerenmix.
Sieht gut aus - schmeckt auch so ;)













Gut gestärkt könnt ihr nun das Fleisch in Streifen schneiden und mit Salz und Pfeffer gut würzen. In eine Pfanne einen Schuss Öl geben und das Fleisch gold-braun braten.


Um die Maki bzw. das Sushi richtig einrollen zu können, legt ihr nun die Bambusmatte auf. Falls ihr 2 Matten besitzt, und ihr vorhabt auch eine umgekehrte Makiversion (Reis aussen) zu probieren, ist es von Vorteil wenn ihr eine Frischhaltefolie über eine der 2 Matten zieht. Ohne Folie bleibt sonst der Reis an der Matte kleben. 


Wenn alles gekocht, geschnitten und ausgekühlt ist, beginnt der lustige und kreative Teil.

Die Mangold-, Spinat- und/oder Kohlblätter werden auf die Bambusmatte gelegt. Am besten leicht übereinander, sonst kann es passieren, dass die fertige Rolle bricht. Bevor ihr den Reis auf die Blätter gebt reibt euch die Hände mit einem Schuss "Kikkoman Würzmittel" ein, sonst habt ihr mehr Reis auf den Händen kleben als auf der Rolle ;)

Um ein bisschen Würze in das Steierische Sushi zu bringen, nehmt ihr einfach zwei Löffelchen Kürbiskernölpesto, beträufelt den Reis und legt dann das Fleisch und die Paprika darauf. 

Nun wird eingerollt! 



Uns sind während dem Einrollen so viele neue Kreationen eingefallen, dass wir einige Versionen ausprobiert haben.





Die Zubereitung ist zwar zeitaufwendig und ihr braucht einige Zutaten, aber es ist wirklich lustig und wir hatten jede Menge Spaß. Es wird ab jetzt definitiv öfter selbstgemachtes Sushi geben.


Am Naschmarkt haben wir die meisten Zutaten gekauft und konnten "leider" auch nicht widerstehen andere Leckereien zu kaufen. Guacamole, Humus und mit Scharfkäse gefüllte Pfefferoni/ Oliven haben es auch ins Einkaufssackerl geschafft.




Ich wünsch euch gutes Gelingen und viel Freude beim Rollen.
Gebt mir Bescheid, wie es euch ergangen ist oder habt ihr selber schon mal Sushi gemacht? 




4 Kommentare :

  1. wow, echt geniale idee! sehen seeeehr gut aus und vorallem schön (wird bei mir ja nie wirklich ästhetisch wenn ich mal maki in angriff nehme^^)

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  2. Danke :). Sind auch sehr lecker, konnte gar nicht mehr aufhören zu essen ^^

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  3. Respekt! Sieht echt lecker aus!!

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Ich freu mich über alle Nachrichten und Kommentare von Euch :)

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